Kapitel 3 - Die ersten Schritte
Der Mooshügel lag still hinter ihm,
doch Smirkfoot spürte seinen Atem noch in der Brust,
warm wie ein Funke, der nicht verlöschen wollte.
Der Wald öffnete sich vor ihm
wie ein großes, grünes Ohr,
bereit zuzuhören,
bereit zu antworten.
Smirkfoot setzte seinen ersten Schritt.
Das Moos gab weich nach,
und ein feiner Duft von Erde und Regen
stieg in die Luft.
Er kannte diese Welt nicht,
doch sie fühlte sich vertraut an,
als hätte sie ihn schon lange erwartet.
Zwischen den Farnen raschelte etwas.
Ein kleines, braunes Wesen hob den Kopf —
ein Hase, mit Augen so rund wie Tautropfen.
Er betrachtete Smirkfoot neugierig,
nicht ängstlich,
als würde er ihn erkennen.
Smirkfoot lächelte.
Er wusste nicht warum,
aber das Lächeln kam von selbst.
Der Hase hoppelte ein Stück voraus,
drehte sich um
und wartete.
Smirkfoot folgte ihm.
Und mit jedem Schritt
wurde der Wald heller,
wärmer,
lebendiger.
Ein Vogel landete auf einem Ast über ihm,
schüttelte seine Federn
und sang einen Ton,
der wie ein Willkommen klang.
Smirkfoot blieb stehen.
Er legte eine Hand auf seine Brust,
spürte das sanfte Pulsieren in sich
und flüsterte:
„Ich bin hier.“
Der Wald antwortete mit einem Rauschen,
das wie ein Lächeln klang.
Smirkfoot wusste nicht,
wohin der Weg führte.
Aber er wusste:
Er war nicht allein.
